GGR-Beiträge zur Germanistik 9 / Jassyer Beiträge zur Germanistik 9

"Stundenwechsel". Neue Perspektiven zu Alfred Margul-Sperber,Rose Ausländer,

Paul Celan, Immanuel Weissglas.

Herausgegeben von Andrei Corbea-Hoisie, George Gutu, Martin Hainz

Editura Paideia, Bucuresti / Editura Universitatii "Al. I. Cuza" Iasi / Verlag Hartung & Gore, Konstanz,

2002, 498 S.

Vorwort (S. 7)

Die Idee, die sich im nun vorliegenden Band niederschlug, nahm durch Anregungen auf der Ludwigsburger und Marbacher "Rose Ausländer"-Tagung im Jahre 2001 genauere Konturen an. Dort wurden wir uns erneut zweier Tatsachen bewußt: 1. daß auf dem Gebiet der Geschichte der deutschsprachigen Kultur und Literatur der Bukowina weiterhin ein reiches Wissenspotential zu erschließen ist; 2. daß das Interesse für die "Gegend, in der Menschen und Bücher lebten", in Rumänien und im Ausland weiterhin im Anwachsen begriffen ist.
Unsere Entscheidung, zu diesem Thema einen gemeinsamen Band der Reihen "GGR-Beiträge zur Germanistik" der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens und "Jassyer Beiträge zur Germanistik" des Germanistiklehrstuhls der Alexandru Ioan Cuza-Universität herauszugeben, zielt auch darauf ab, auf einem wissenschaftlichen Schwerpunkt zu verweisen, der sich stets als "Ort der Begegnung" vieler Kolleginnen und Kollegen ausgezeichnet hat und die internationalen Beziehungen der Germanistik in Rumänien um ein übriges Mal unter Beweis stellt. Die Werke von Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer, Paul Celan und Immanuel Weissglas zeugen von rückhaltloser Hingabe an die Poesie in "dürftiger Zeit". Darüber nachzudenken ist gerade deshalb von beständiger Aktualität, weil ästhetische Phänomene ohne geschichtliche Kontingenz undenkbar sind.
Zu derlei Untersuchungen erneut angeregt zu haben, ist uns Anlaß zu beruflicher Genugtuung.

Andrei Corbea-Hoisie / George Gutu

 

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