Die Umsetzung des Bologna-Prozesses,
zu dessen Kernelementen die Einführung gestufter und modularisierter
Studiengänge gehört, schreitet in Europa rasch voran. Die einzelnen
akademischen Fächer haben die Diskussion auch überregional
aufgenommen. [Anm. der GGR:
Siehe auch die in Rumänien abgehaltenen germanistischen Fachtagungen
- Bukarest, Dezember 2004
DAAD und HRK möchten die Diskussion für das Fach Germanistik zusammenfassen und ihre Weiterführung auf nationaler und internationaler Ebene unterstützen. Wir laden, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Germanistenverband und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, unter Schirmherrschaft des Rektors, Herrn Professor Dr. Dres. h.c. Wolfgang Jäger, zu einer entsprechenden Konferenz ein für die Tage 16.-18. Juni 2005 in Freiburg. [Anm. der GGR: Einladungen sprechen allein die Veranstalter aus!!!] Auf dem Programm der Tagung stehen vor allem die Auswirkungen des Bologna-Prozesses für die Germanistik. Themen sind u.a.: Kerncurricula der einzelnen Teildisziplinen im B.A., Mobilität und Anerkennung zwischen In- und Ausland sowie Qualitätssicherung bei der Lehrerausbildung und Promotion. Ein vorläufiges Tagungsprogramm finden Sie in Kürze auf den Internetseiten der HRK unter www.hrk-bologna.de bzw des DAAD unter www.daad.de/bologna. Dabei wird eine Initiative des Deutschen Germanistenverbandes aufgenommen: Es ist an der Zeit, die Germanistenverbände der europäischen Länder besser als bisher zu koordinieren und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit voran zu bringen. Dies wurde beim Deutschen Germanistentag im September 2004 in München in einer Arbeitsgruppe erörtert. Wir wollen diese Überlegungen konkretisieren und die nächsten Schritte bedenken.
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