Societatea Goethe din România (S.Go.R.)

Goethe-Gesellschaft in Rumänien(GoGR)

Str.  Pitar Moş 7-13   RO - 010451 Bucureşti 1

Tel. (0040-21-)318.15.79; (0040-21-)252.15.51;

Tel./Fax. (0040-21-)252.59.72

E-Mail: gutugeorge@yahoo.de

 

 

 

uInhalt/Conţinut

uVorwort (GE)

uCuvânt înainte (RO)

 

GOETHE-GESELLSCHAFT IN RUMÄNIEN

in Zusammenarbeit mit der

GESELLSCHAFT DER GERMANISTEN RUMÄNIENS

und mit dem

FORSCHUNGS- UND EXZELLENZZENTRUM „PAUL CELAN“ DER UNIVERSITÄT BUKAREST

 

 

Rumänisches Goethe-Jahrbuch

Bd. 1/2011

Ê    Auf Wunsch vieler Goethe-Forscher und -Liebhaber entschied die Goethe-Gesellschaft in Rumänien, ein eigenes Jahrbuch herauszugeben. Hiermit soll eine Plattform für wissenschaftliche Beiträge und Debatten zu Werk und Persönlichkeit des Weimarer Titanen sowie über die Aktivitäten der Goethe-Gesellschaft und zum Stand der rumänischen Goethe-Forschung geschaffen werden, die nicht nur rumänischen, sondern auch ausländischen Freunden zur Verfügung stehen soll.

Es sei dem unermüdlichen Prof. Dr. Werner Keller (Köln) für seine ständige Förderung und Unterstützung der rumänischen Goethe-Gesellschaft, bei deren Gründung er dabei gewesen ist, und insbesondere für die Finanzierung des Rumänischen Goethe-Jahrbuchs herzlichst gedankt.

 

Anuarul românesc Goethe

Vol. 1/2011

Ê   Din dorinţa multor exegeţi şi iubitori ai operei lui Goethe Societatea oethe din România s-a decis să editeze un anuar propriu. Astfel se creează o platformă destinată studiilor şi dezbaterilor referitoare la opera şi personalitatea Titatnului de la Weimar, precum şi la activităţile Societăţii Goethe şi la stadiul actual al exegezei goetheene din România, un anuar care le va sta la dispozitie nu numai iubitorilor lui Goethe din România, ci şi celor din străinătate.

Se cuvine să ne exprimăm mulţumirile noastre cordiale neobositului prof. univ. dr. Werner Keller (Köln) pentru sprijinul permanent acordat Societăţii Goethe din România, la a cărei întemeiere a luat parte, şi îndeosebi pentru sprijinul financiar destinat apariţiei Anuarului român Goethe.

 

 

Vorwort

 

Mit der Herausgabe des vorliegenden rumänischen zweisprachigen Jahrbuchs, das dem Werk des Weimarer Klassikers Johann Wolfgang Goethe, dem letzten „uomo universale” humanistischer Prägung gewidmet ist, von dem Tudor Vianu meinte, er „gehört zu den Schriftstellern, denen es gefällt, sich an die Umstände ihres Lebens zu erinnern, über sich selbst zu erzählen und sich lebendig darzustellen”, nehmen wir ein großes, aber reizendes Risiko in Kauf, auf welches Goethe selbst in einem seiner Texte (Maxime Nr. 1164) mahnend hingewiesen hatte: „Aus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer.“

Die Überschrift des ersten Abschnitts des vorliegenden Jahrbuchs deutet auf den Versuch hin, durch die darin enthaltenen Beiträge rumänischer sowie ausländischer Goethe-Forscher einen Teil von jenem kaum realisierbaren „Ganzen” anzubieten.

Der nächste Abschnitt ist den naturwissenschaftlichen Leistungen Goethes gewidmet, dessen poetische sowie wissenschaftlichen Bezüge auf die Natur auch aus dem hervorgehen, was er am 18. Januar 1827 Eckermann gegenüber geäußert hatte: “Ich habe [...] niemals die Natur poetischer Zwecke wegen betrachtet. Aber weil mein früheres Landschaftszeichnen und dann mein späteres Naturforschen mich zu einem beständigen genauen Ansehen der natürlichen Gegenstände trieb, so habe ich die Natur bis in ihre kleinsten Details nach und nach auswendig gelernt, dergestalt, dass, wenn ich als Poet etwas brauche, es mir zu Gebote steht und ich nicht leicht gegen die Wahrheit fehle.” Das Phänomen der Farben, der psychologischen und Identitäts­mäander, Goethes Verhältnis zu Darwin und Goethes Beitrag zu den damaligen Debatten über die Evolutionstheorie sind weitere „Skizzen zum Ganzen”, die von rumänischen und ausländischen Forschern umrissen werden.

Der Rezeption der Werke Goethes in verschiedenen Kulturräumen, vor allem im rumänischen, sowie in verschiedenen Ideenkontexten sind die Untersuchungen des dritten Abschnitts gewidmet. Ihm folgen einige neue Übersetzungsmuster, die in den ersten Band Gedichte der im Bukarester RAO-Verlag erscheinenden 18-bändigen, rumänischen Ausgabe von Ausgewählten Werken Goethes aufgenommen wurden.

Von Seiten des Präsidenten der Goethe-Gesellschaft in Weimar, Dr. Jochen Golz, erhielten wir nach stehenden Begrüßungsworte aus Anlass des Erscheinens des Rumänischen Goethe-Jahrbuchs:

„Im Jahre 2010 wurde die Goethe-Gesellschaft in Weimar 125 Jahre alt. Im Rückblick hat sich die Geschichte der Gesellschaft als Spiegelbild deutscher Gesellschaftsgeschichte mit all ihren Krisen und Widersprüchen erwiesen, gleichermaßen aber als vermittelnde, wirkungsmächtige Instanz für eine Rezeption des größten deutschen Dichters auf allen Kontinenten. Dieser Prozess setzte bereits im 19. Jahrhundert ein. Erst nach dem Ende des Kalten Krieges aber konnten sich Goethe-Verehrung und Goethe-Forschung eigene organisatorische Formen in den ehemals sozialistischen Staaten verschaffen. Bis auf den heutigen Tag zeichnet sich die Goethe-Rezeption in Ost- und Südosteuropa durch Intensität und Nachhaltigkeit aus. Bereits ausgangs des 19. Jahrhunderts wurden dort, wo sich internationale Goethe-Gesellschaften gründeten, nicht selten auch Publikationsor­gane geschaffen, die Zeugnis ablegten von den Leistungen der jeweils nationalen Goetheforschung wie von einer nationalspezifischen Goethe-Rezeption in Schule und Universität, in den Künsten, in Theater und Medien.

Jüngstes Glied in dieser langen und traditionsreichen Kette ist das Rumänische Goethe-Jahrbuch, das in diesem Jahr ans Licht einer interessierten Öffentlichkeit tritt. Eine solche Gründung kann nur dort stattfinden, wo auf dem fruchtbaren Boden und der reifenden Saat einer qualitätsvollen Goetheforschung Ernte gehalten werden kann. Es ist der in besonderer Weise konfliktreichen Geschichte der Klassikforschung in Rumänien zu ver­danken, dass sich dort – gestützt auf eine deutschsprachige Bevölkerungsgruppe – eine sehr intensive Forschung etablieren konnte. 1998 gründete sich eine rumänische Goethe-Gesellschaft, die seither sich als wissenschaftsorganisatorisches und kulturelles Zentrum aller Beschäftigung mit Goethe herausgebildet hat. Einen ersten Höhepunkt stellte ein Goethe-Symposium der Rumänischen Akademie der Wissenschaften im Jahre 1999 dar. Seither hat sich eine Goethe-Wissenschaft von imponierender Leistungsfähigkeit entwickelt, von der das nunmehr vorliegende Jahrbuch Zeugnis ablegt. Die meisten Beiträge, dies verdient ausdrücklich hervorgehoben zu werden, stammen von rumänischen Wissenschaftlern, und das thematische Spektrum ist weit gespannt und klug disponiert. Studien zu Goethes Gesamtwerk finden sich ebenso wie spezielle Abhandlungen zum Naturwissenschaftler Goethe und zu Aspekten der Goethe-Rezeption. Dem Jahrbuch ist eine kontinuierliche Fortführung auf hohem Niveau zu wünschen.

Aufs Ganze gesehen lässt sich das jetzt erscheinende Jahrbuch als substantiellen Beitrag zu einem grenzüberschreitenden kulturellen Diskurs verstehen, dem in unserem Zeitalter neuer historischer Widersprüche und Konflikte große Bedeutung zukommt. Goethe, der seinem Begriff von Weltliteratur vor allem eine kommunikative, wechselseitiges Verständnis fördernde Bedeutung zusprach, hätte das neue Jahrbuch als Zeugnis weltliterarischen Transfers dankbar begrüßt. Eines seiner späten Gedichte endet mit den Zeilen:

«Lasst alle Völker unter gleichem Himmel

Sich gleicher Gabe wohlgemut erfreun.»

Mögen sie das Erscheinen des Jahrbuchs mit den besten Wünschen für die Zukunft begleiten.“

Mit dem Dank an die Mutter-Gesellschaft in Weimar für die lobenden Worte sowie für die schönen und ermutigenden Wünsche verbinden wir die Hoffnung, dass dieser zarte Spross einer soliden Goethe-Tradition in der rumänischen Kultur lange leben und der zukünftigen Forschung unseres Landes eine tragfähige Plattform für die Erforschung des Werkes des Weimarer Titanen bieten wird.

Der Herausgeber



Cuvânt înainte

Ne asumăm prin editarea acestui Anuar românesc bilingv dedicat operei clasicului de la Weimar Johann Wolfgang Goethe, ultimul „uomo universale” de stirpe umanistă, despre care Tudor Vianu afirma că „face parte dintre scriitorii cărora le place să-şi amintească împrejurările vieţii lor, să se povestească şi să se înfăţişeze trăind”, un risc major, dar incitant, despre care Goethe însuşi avertiza într-un enunţ (Maxime nr. 1164): „A construi în cele din urmă un întreg din mai multe schiţe, nu-i reuşeşte întotdeauna nici celui mai mare maestru.” Titlul primului grupaj din prezentul anuar îşi propune să contureze un mic fragment din acel greu realizabil „întreg”, prin contribuţii substanţiale ale unor exegeţi ai operei goetheene din România şi din alte ţări.

Următorul grupaj de studii este dedicat preocupărilor de naturalist ale lui Goethe, a cărui raportare poetică şi ştiinţifică la natură răzbate şi din ceea ce îi relata lui Eckermann în 18 ianuarie 1827: “N-am considerat niciodată natura din perspectiva unor scopuri poetice. Dar cum am exersat de timpuriu desenul peisagistic şi am cercetat, mai târziu, natura, am fost forţat să contemplu în permanenţă, cu atenţie, obiectele din natură până în cele mai mici detalii ale lor, învăţându-le treptat pe dinafară, în aşa fel încât dacă poetul din mine are nevoie de ceva, acest ceva îmi stă la dispoziţie, neputând să greşesc prea uşor sau să lezez adevărul.” Fenomenul culorilor, al meandrelor identitare şi psihologice, relaţia lui Goethe cu Darwin şi contribuţia lui Goethe la dezbaterile contemporane cu privire la teoria evolutivă sunt alte „schiţe pentru un întreg” ieşite din pana unor exegeţi români şi străini.

Receptarea operei goetheene în diverse spaţii culturale, îndeosebi în cel românesc, şi în diverse contexte ideatice este fenomenul căruia îi sunt dedicate studiile din cel de al treilea grupaj, urmat de câteva mostre de traduceri inedite, care vor fi incluse parţial în volumul de Poezii din seria celor 18 volume de Opere alese, în curs de apariţie la editura RAO din Bucureşti.

Din partea preşedintelui Societăţii Goethe din Weimar, dr. Jochen Golz, primim următoarele cuvinte de salut cu ocazia apariţiei Anuarului românesc Goethe:

„În anul 2010 Societatea Goethe din Weimar împlinea 125 de ani de existenţă. Retrospectiv, istoria Societăţii s-a dovedit a fi o oglindă a istoriei societăţii germane cu toate cri­zele şi contradicţiile sale, dar şi o puternică instanţă de intermediere şi de receptare a celui mai mare poet german de pe toate continentele. Procesul acesta s-a declanşat încă din secolul al XIX-lea. Abia după sfârşitul Războiului Rece venerarea lui Goethe şi stu­diul operei acestuia au putut lua forma unor asociaţii proprii în fostele state socialiste. Până în zilele noastre, receptarea lui Goethe în Europa Răsăriteană şi de Sud se carac­terizează prin intensitate şi perseverenţă. Încă de la finele secolului al XIX-lea, acolo unde au fost întemeiate societăţi internaţionale Goethe au fost create nu rareori şi publicaţii care fac mărturia performanţelor respectivei exegeze naţionale a operei lui Goethe, precum şi a specificităţii naţionale a respectivei receptări în şcoli şi universităţi, în artă, teatru şi mass media.

Cea mai recentă verigă în acest lanţ lung şi bogat în tradiţii este Anuarul român Goethe care se prezintă anul acesta iubitorilor acestui poet. Aşa ceva nu se poate crea decât acolo unde pământul fertil şi fructele coapte ale unei exegeze goetheene mature dau roa­dă bogată. Istoriei marcate de conflicte a exegezei clasicismului în România i se datorează faptul că, profitând de prezenţa grupului etnic germanofon, aici s-a putut desfăşura o foarte intensă activitate de cercetare ştiinţifică. În anul 1998 s-a întemeiat Societatea Goethe din România, care a devenit de atunci placa turnantă din punct de vedere al organizării ştiinţifice şi culturale a întregii activităţi legate de Goethe şi opera acestuia. Un prim moment culminant l-a reprezentat Simpozionul Internaţional Goethe de la Academia Română din anul 1999. De atunci s-a dezvoltat activitatea de cercetare ştiinţifică a lui Goethe, atingând performanţe impresionante, o mărturie în acest sens fiind şi Anuarul pe care îl editează acum. Un lucru care trebuie subliniat în mod expres este acela că majoritatea studiilor aparţin unor cercetători români. Totodată, spectrul tematic este foarte larg şi structurat în mod inteligent. Alături de studii dedicate operei lui Goethe în întregul ei, găsim şi studii speciale dedicate omului de ştiinţă Goethe, precum şi diferitelor aspecte ale receptării operei lui Goethe. Sperăm ca Anuarul să poată fi continuat cu regularitate, păstrându-şi înaltul nivel.

Privit în ansamblu, Anuarul editat acum trebuie înţeles ca o contribuţie substanţială la promovarea unui discurs cultural transfrontalier căruia îi revine o mare însemnătate în epoca noastră, epocă a unor noi contradicţii şi conflicte istorice. Goethe, cel care a postulat îndeosebi importanţa comunicaţională, de promovare a înţelegerii reciproce a conceptului de literatură universală (Weltliteratur), ar fi salutat cu gratitudine noul Anuar ca pe un document al unor transferuri de literatură universală. Una dintre poeziile sale târzii se încheie cu următoarele versuri:

«Sub ceru-acelaşi, oricare popoare

Ferice fi-vor de-ale lor talente.»

Fie ca apariţia acestui Anuar să fie însoţită şi în viitor de urările noastre cele mai bune.”

Mulţumind Societăţii-Mamă de la Weimar pentru elogioasele cuvinte şi pentru frumoasele şi încurajatoarele urări, ne exprimăm speranţa că acest vlăstar fraged al unei solide tradiţii goetheene în cultura română va dăinui şi va oferi viitorimii plaiurilor noastre o solidă platformă pentru exegeza operei Titanului de la Weimar.

Editorul


www.e-scoala.ro

Imagine Romania!

Lernen Sie Deutsch - Kliken Sie hier