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UNIVERSITATEA BUCUREŞTI / UNIVERSITÄT BUKAREST FACULTATEA DE LIMBI STRĂINE / FAKULTÄT FÜR FREMDSPRACHEN CATEDRA DE GERMANISTICĂ / INSTITUT FÜR GERMANISTIK Str. Pitar Moş 7-13 RO-010451 Bucureşti Tel. 0040-21-318.15.79; 0040-21-252.15.51; Tel.+Fax: 0040-21-252.59.72 E-mail: gutugeorge@yahoo.de www.unibuc.ro/ro/catd_lscllg_ro
în colaborare cu / in Zusammenarbeit mit
LEHRSTUHL FÜR SPRACHWISSENSCHAFT, LINGUISTISCHE KOMMUNIKATIONS- UND MEDIENFORSCHUNG, KULTURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DER EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA FRANKFURT (ODER) FACHBEREICH II GERMANISTIK DER UNIVERSITÄT TRIER INSTITUTT FOR FREMMED SPRÅK - GERMANISTIK ved Det humanistiske fakultet DER UNIVERSITETET I BERGEN [Siehe auch: http://www.fremmedsprak.uib.no/ost-west-begegnungen/index.htm] Dipartimento di Studi Romanzi, FACOLTÁ DI SCIENZE UMANISTICHE DER UNIVERSITÄT "LA SAPIENZA" ROM Dipartimento di civiltà classiche e moderne, Facoltá di LINGUE E LETTERATURE STRANIERE DER UNIVERSITÁ DELLA TUSCIA VITERBO Departamento de Estudos Germanísticos, Instituto de Letras e Ciências Humanas DER UNIVERSIDADE DO MINHO BRAGA DIPARTIMENTO DI STUDI LETTERARI E LINGUISTICI DELL'EUROPA UND DIPARTIMENTO DI STUDI COMPARATI, Facoltà di Lingue e Letterature Straniere, Università degli Studi di Napoli "l'Orientale"
Exzellenz- und Forschungszentrum "Paul Celan" Centrul de Cercetare şi Excelenţă "Paul Celan"
ORGANIZEAZĂ / VERANSTALTET în anii universitari / in den Hochschuljahren 2008-2010
2008-2010 CURS DE MASTERAT / MAGISTERLEHRGANG: Strategii comunicaţionale interculturale în EUROPA Interkulturelle Kommunikationsstrategien in EUROPA PROGRAM VALIDAT DE CONSILIUL ARACIS
Seria I, sem. I (2008-2009) + Seria II, sem. I (2008-2009) Precizări / Hinweise Programul grupelor acestui masterat va fi derulat doar în zilele de vineri şi sâmbătă, de la orele 15.00, resp. de la orele 9.00, în caz de necesitate şi altfel, după caz, aşa cum se va anunţa din timp.
Vă precizăm că din raţiuni economice, grupa din anul II de masterat (seria I) va avea program comun cu grupa de anul I de masterat (seria II) în semestrul I, astfel încât vă rugăm să urmăriţi cu atenţie informaţiile de pe acest site.
Discipline / Fachrichtungen:
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+ Terminologie instituţională europeană şi interculturală / Institutionelle europäische und interkulturelle Terminologie(Doz. Dr. Elisabeta Barbu) + Limba străină de profil / Fremdsprachenkompetenz und interkulturelle Kompetenz (Lekt. Dr. Marianne Koch) + Figuri reprezentative de scriitoare din România / Repräsentative Schriftstellerinnen in Rumänien (Doz. Dr. Mariana Lăzărescu) + Literatura de expresie germană din România / Rumäniendeutsche Literatur (Prof. Dr. George Guţu; Hon.-Prof. Dr. Stefan Sienerth, München) + Curs opţional de profil / Wahlvorlesung: Deosebiri culturale în situaţii comunicaţionale germano-române / Kulturunterschiede in deutsch-rumänischen Kommunikationssituationen (Lekt. Dr. Anke Pfeifer, Berlin) + Antropologie / etnografie / Anthropologie - Ethnographie (Doz. Dr. Iulia Katrin Patrut, Trier)
Terminologie instituţională europeană şi interculturală Titularul cursului : conf. dr. Elisabeta Barbu (barbu.elisabeta@unibuc.ro)
KURZBESCHREIBUNG DER LEHRVERANSTALTUNG Zeit und Ort: Samstag, 9-15 Uhr, an folgenden Tagen: 08.11.2008, 22.11.2008, 06.12.2008, 20.12.2008 Saal "Bogdan" (Pitar Moș, 2. Stock) Zielsetzung: (a) Aneignung institutionenkundlichen Wissens über die Europäische Union (EU) und über einzelne EU-Mitgliedsstaaten; (b) Aneignung des dazugehörigen Fachwortschatzes im Deutschen und Rumänischen; (c) Entwicklung der Recherchierkompetenz Inhalt: In dieser Lehrveranstaltung werden die wichtigsten Institutionen der EU und einiger EU-Mitgliedsstaaten aus interkultureller Perspektive dargestellt. Vor diesem Hintergrund werden deutsch-rumänische Terminologiearbeiten zur institutionellen Einheit in der EU (Parlament, Rat, Kommission, Gerichtshof etc.) wie auch zur institutionellen Vielfalt in den EU-Mitgliedsstaaten (am Beispiel Deutschlands, Österreichs, Rumäniens etc.) erstellt. Leistungskontrolle: Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf der Basis der Mitarbeit, der rechtzeitig abgegebenen Hausarbeiten und einer Semestermappe. Literatur und Infoquellen:
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Limba străină de profil (Fremdsprachenkompetenz und interkulturelle Kompetenz) Titularul cursului : lect. dr. Marianne Koch Zielsetzung: Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung und Festigung der Fremdsprachenkompetenz der Studierenden einerseits und ihre Sensibilisierung für die interkulturelle Kompetenz andererseits mit dem Zweck, mögliche Lösungswege aufzuzeigen, um unterschiedliche interkulturell bedingte Konfliktsituationen des Alltags erfolgreich zu managen. Bewertung: Kurzreferate, aktive Beteiligung im Seminar, Hausarbeiten Beschreibung: Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit besteht in der erfolgreichen Kommunikation, wenn Kulturen aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten aufeinander stoßen. Zwei parallel laufende Prozesse unserer Zeit führen u.a. dazu, dass der Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die andere Wertvorstellungen und Verhaltensweisen haben, Teil unseres Alltags geworden ist: Zum einen handelt es sich um die Globalisierung, zum anderen um die Erweiterung der Europäischen Union. Im Zuge zunehmender Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft, durch Ein- und Auswanderungen und einen weit verbreiteten Tourismus sind wir viel stärker als früher mit anderen Kulturen und fremden Umgangsformen konfrontiert. Diese Herausforderung soll im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Zum einen sollen die Studenten durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten und Textsorten für den interkulturellen Kontext und die Problematiken, die er mit sich bringt, sensibilisiert werden. Durch Diskussionen (das Sprechen Über) und Debatten soll ein Schritt in Richtung Erwerb interkultureller Kompetenz gewagt werden. Parallel steht der Fokus auch auf die Fremdsprachenkompetenz, auf die Bereiche des Wissens (Wortschatz, Grammatik, Intonation, Orthographie) und Könnens (Hör-, Leseverstehen, schriftliche und vor allem mündliche kommunikative Kompetenz). Zum anderen soll erfolgreiche interkulturelle und vor allem auch gewaltfreie Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Das Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es, befriedigende Beziehungen aufzubauen und zu erhalten. Wir empfinden unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als „gewalttätig“, doch führen Worte oft zu Verletzungen und Leid. Wir können unsere Kommunikation positiv verändern? Anhand von Beispielen soll gezeigt werden, wie gewaltfreie Kommunikation gelebt wird. Anhand von so genannten Szenarien und durch die Methode des Rollenspiels sollen Gründe für misslungene Kommunikationssituationen festgestellt und Strategien erarbeitet werden, um sprachliche und interkulturelle Defizite aufzubrechen und zu überwinden. Mögliche Themen für die Kurzreferate:
(Die Liste ist offen. Themen, die den eigenen Interessen und den oben genannten Voraussetzungen entsprechen, können nach Rücksprache auch behandelt werden.) Bibliographie:
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Figuri reprezentative de scriitoare din România Titularul cursului : conf. dr. Mariana Lăzărescu Zielsetzung Der Kurs verfolgt zum einen eine Bestandsaufnahme theoretischer Ansätze für einen interkulturell orientierten Literaturunterricht, zum anderen eine Darstellung interkultureller Zugriffe auf literarische Texte von repräsentativen Schriftstellerinnen, die aus Siebenbürgen oder dem Banat stammen (Karin Gündisch, Carmen Elisabeth Puchianu, Herta Müller) bzw. aus der Bukowina (Selma Meerbaum-Eisinger), wobei interkulturelle Fragestellungen anhand exemplarischer Literatur entwickelt sowie didaktisch kommentiert werden. Inhalt Der Begriff der Kultur und das, was man unter Begegnung von Kulturen, unter Interkulturalität versteht, werden unterschiedlich definiert und interpretiert. Kulturen sind klar abgegrenzte und voneinander abgrenzbare, identitäre Ausdrücke des geistigen, musischen, folkloristischen und habituellen Erbes von nationalen Gesellschaften bzw. Regionen, die sich in Begriffen wie „Kultur der Russlanddeutschen“, „Japanische Kultur“ usw. fassen lassen. Das Fremde und das Eigene wird in diesem Sinne dichotomisch aufgefasst und korrespondiert mit dem statischen Kulturbegriff (Barkowski u.a. 2002, 22 ff.). Im Hinblick auf interkulturelle Begegnung zielt diese Auffassung auf die Wahrnehmung von Unterschieden, auf das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur als anderer, auf den rücksichtsvollen Umgang mit Gebräuchen, Tabus, Verletzlichkeiten des kulturellen Gegenübers. Anderen Auffassungen zufolge lassen sich Kulturen als ein Ensemble von einander mehr oder weniger überlagernden Kreisen darstellen. Auch in diesem Fall sind Kulturen identifizierbar, zeichnen sich aber ebenso durch Übereinstimmungen wie durch Unterschiede aus, wobei in der interkulturellen Begegnung geklärt werden kann, in welchen Bereichen sich die „Kulturkreise“ überlagern und in welchen sie voneinander verschieden sind. „Es geht also darum, sich wechselseitig Fremdes durch die Entdeckung des Eigenen darin und das Kennenlernen des Anderen vertrauter zu machen, mithin Fremdheiten zu überwinden“ (Barkowski u.a. 2002, 23). Diese Position ist vor allem im Kontakt von Sprachen und Kulturen anzutreffen, die einander geografisch und politisch nahestehen, Gemeinsamkeiten des Lebensausdrucks aufweisen bzw. entwickelt haben und weiterentwickeln, wie z.B. die Länder der Europäischen Union. Es gibt auch eine Position der westlichen Migrationsbewegungen, denen zufolge der Kulturbegriff in Begegnungsprozessen für untauglich und fragwürdig gehalten wird. Damit im Zusammenhang stehen Gegen-, Neben- und Miteinander von Akkulturation und Assimilierung, kulturelle Fossilierung, Isolation, Vielsprachigkeit, Mehrsprachigkeit und Sprachwechsel. Eine vierte Position zeigt, dass der Begriff des Interkulturellen jeglicher Kommunikationssituation zugeschrieben wird, in der es zum Kontakt zwischen Sprachen und Kulturen kommt, so dass beispielsweise bereits beim Sprachvergleich auf der Ebene formaler grammatischer Eigenschaften die Qualität zugesprochen wird, eine Form interkulturellen Lernens zu sein. Dieser Position fehlt die Qualität des Dialogs zwischen den Kulturen und die Dialektik, bei der das Verständnis des Fremden das Verständnis des Eigenen vorantreibt.[1] Die Germanistik lehrt heute kulturelle Unterschiede zu respektieren und die Erfahrungen in diesem Sinn zum besseren Verstehen der eigenen und der fremden Kultur zu nutzen. Somit konstituiert sich die interkulturelle Germanistik als Teil einer angewandten Kulturwissenschaft.[2] Bewertungsform: Aktive Teilnahme am Seminar; mündliche Verteidigung der Hausarbeiten, die am Ende des Semesters schriftlich (auch per E-Mail) eingereicht werden. Bibliographische Angaben: Primärliteratur:
Sekundärliteratur (eine Auswahl):
[1] Vgl. Barkowski, Hans; Sträuli-Arslan, Barbara; Zappen-Thomson, Marianne: Deutsch als Fremdsprache „interkulturell“. In: Deutsch in der Welt. Chancen und Initiativen. Hrsg. von Henk Diephuis, Wolfgang Herrlitz, Gabriele Schmitz-Schwamborn. Amsterdam/New York: Rodopi 2002, S. 21-32. [2] Vgl. dazu Alois Wierlacher: Toleranzforschung. Zur Forschungsplanung interkultureller Germanistik. Ein Plädoyer. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache. München 1992, Bd. 18, S. 13-29.
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Literatura de expresie germană din România Titularii cursului : prof. h. c. Stefan Sienerth (München) şi prof. dr. George Guţu
► I. Teil Siebenbürgische Interferenzen (Stefan Sienerth, München) Zeit: Erste Hälfte Dezember
In der Lehrveranstaltung wird
den jahrhundertealten Beziehungen zwischen der
siebenbürgisch-deutschen und der rumänischen Literatur
nachgegangen. Nach einer einleitenden Darstellung der
literarischer Verhätnisse in beiden Literaturen seit dem 17.
Jahrhundert, der gegenseitigen Wahrnehmungsversuche konzentriert
sich unsere Veranstaltung hauptsächlich auf jene
siebenbürgisch-sächsischen Autoren, die der rumänischen Welt
erhöhtes Interesse entgegengebracht haben:
Joseph Marlin, Johann Karl Schuller, Friedrich Wilhelm Schuster, Traugott Teutsch, Theochar Alexi, Adolf Meschendörfer, Johann Schuster Herineanu, Emil Witting, Andreas Birkner, Wolf von Aichelburg, Hans Bergel, Georg Scherg, Joachim Wittstock, Franz Hodjak u. a. Zum Vergleich wird auch auf ähnliche Unternehmungen in der banatschwäbischen und bukowinadeutschen Literatur und, was die Auseinadersetzung mit der deutschsprachigen Welt, in der rumänischen Literatur dieser Zeit hingewiesen. Die literaturgeschichtliche Rekonstruktion der Übersetzertätigkeit und der anderen Vermittlungsformen der jeweils anderen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert, die Dokumentierung von Freundschaftsbeziehungen zwischen einzelnen Vertretern dieser Literaturen sowie die Erforschung von Schilderungen nationaler und plurinationaler Lebenswelten gehören mit zum Anliegen unserer Lehrveranstaltung.
Bibliographie:
1. Primärliteratur Schriften der aufgelisteten Autoren (von Joseph Marlin bis Franz Hodjak) 2. Sekundärliteratur (strenge Auswahl): Siehe die literaturgeschichtlichen Darstellungen von:
► II. Teil: "Das Fenster im Südturm" - Interkuturelle Ansätze in Paul Celans Frühwerk (George Guţu) Zeit: Januar 2009
Im Zeichen von Wahrheit und Sprachgewalt schuf Paul Antschel - Paul Celan in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in der rumänischen Bukowina die Grundlagen einer poetologischen Kanonwende in der deutschsprachigen Lyrik seines Jahrhunderts. Die Anfänge seiner Lyrik stehen im Zeichen einer allgemeinen geistig-literarischen und publizistischen Blütezeit in der Bukowina, die in bedeutenden kulturellen und literarischen Austauschprozessen ihren Niederschlag fanden. Aus der Vielfalt kreativer Impulse aus der deutschen, österreichischen, rumänischen, russischen, französischen, englischen Literatur sowie aus den chassidischen Traditionen Osteuropas erwuchs eine Dichtung, die bereits auf Erneuerung des poetischen Diskurses hinweist, um dadurch den historisch gravierenden Ereignissen und Erlebnissen einer immer finsterer werdenden verhängnisvollen ideologischen und politischen Entwicklung in Europa angemessenen poetischen Ausdruck zu verleihen. Celan begann seinen qualvollen Weg „durch die Sprache hindurch”, einen Weg, der ihn menschlich und poetisch bereicherte und vorteilhaft prägte. Mit seinen Zeitgenossen und "Weggefährten" aus der Bukowina (Alfred Margul-Sperber, Alfred Kittner, Immanuel Weissglas, Rose Ausländer, Moses Rosenkranz) teilt Celan eine inzwischen untergegangene Metaphern-, Bilder- und Motivenwelt, die diese geistig-literarische Landschaft als Schmelztiegel von Vielsprachigkeit und Pluriethnizität geprägt und Referentialität sowie Aussagefeld poetischer Diskurskonstruktionen mitbestimmt hat. In diesem Kontext werden auch Anregungen aus der rumänischen Lyrik der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen fruchtbar, die auf die Beschäftigung Celans mit der Lyrik der drei großen „Klassiker der rumänischen Dichtung” jener Zeit: Lucian Blaga, Tudor Arghezi und Alexandru Philippide zurückzuführen sind. Wenn die Kritik bei seinem Debüt im Westen sich über die Bilderwelt und die im deutschsprachigen Raum bis dahin unbekannten Metaphern des Lyrikers Celan verwundert äußerte, so trug dabei jener Prozeß lyrische Früchte, den Celan selbst als die Hinausführung eines „Karpathisch Fixierten” „weit ins Transkapathische” bezeichnete und einen wertvollen erkenntnistheoretischen Ansatz zur Erneuerung des poetischen Diskurses seiner Zeit im Sinne sprachlicher Selbstreferenz (Foucault) darstellte. Die intentionalen Sprachhandlungen der Surrealisten, insbesondere jene der zweiten rumänischen Surrealisten-Welle (Dumitru Trost, Paul Păun, Virgil Teodorescu, Gellu Naum, Nina Cassian, Petre Solomon) in Celans Bukarester Zeit sollen ebenfalls ausgelotet und als konstitutiver Teil seiner poetologischen Erneuerungsansätze sowie als bedeutende Meilensteine zur Entstehung seiner ersten Gedichtbände („Der Sand aus den Urnen”, „Mohn und Gedächtnis”) untersucht und belegt werden. Themen für Hausarbeiten:
Auswahlbibliographie:
Siehe grundsätzlich auch
Celan-Studien und -Aufsätze
von George Guţu
Leistungsnachweis: Hausarbeit zu Themen, Motiven oder diskurstheoretischen und poetologischen Aspekten.
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Curs opţional de profil: Kulturunterschiede in deutsch-rumänischen Kommunikationssituationen Titularul cursului : lect. dr. Anke Pfeifer (Berlin)
In dieser Veranstaltung wird die Bedeutung von Kulturunterschieden in internationalen Begegnungen erörtert. Insbesondere erfolgt eine Fokussierung auf deutsch-rumänische Kommunikationssituationen, wobei spezifische Wertvorstellungen und Verhaltensweisen vor allem im Geschäftsleben herausgearbeitet und klassifiziert werden sollen. Dieses Seminar trägt zur Ausbildung interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation bei und bereitet die Teilnehmer sowohl theoretisch als auch praktisch auf ihre spätere Berufstätigkeit im internationalen und insbesondere im deutsch-rumänischen Kontext vor.
Nach einer theoretischen Einführung in die Problematik der interkulturellen Kommunikation, wobei insbesondere die Rolle von Kultur geklärt wird, erfolgen Reflexionen und Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung von Deutschen und Rumänen. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit Stereotypen und Vorurteilen sowie die Reflexion von Identitäten und gegenseitigen Erwartungen. Aufgezeigt werden potentielle kulturbedingte Quellen von Missverständnissen im Geschäftsleben. Die Einführung in verschiedene Systeme der Kulturbeschreibung (Kulturstandards, -dimensionen) bietet die Basis, dass im Seminar Kulturunterschiede zwischen Deutschen und Rumänen (Wertvorstellungen und Verhaltensweisen), speziell in der Arbeitswelt, herausgearbeitet werden. Anhand von Fallbeispielen werden diesbezügliche Differenzen identifiziert und klassifiziert. Dabei wird auf persönliche Erfahrungen der Seminarteilnehmer zurückgegriffen. Sie werden dazu aktiviert, eigene Fallbeispiele zu erstellen und damit einen Beitrag zur Beschreibung aktueller Wertvorstellungen und Verhaltensweisen zu leisten. Schließlich erfolgt die Erarbeitung von Lösungsstrategien für Konfliktsituationen und für einen erfolgreichen Umgang mit Partnern aus dem jeweilig anderen Kulturkreis. Eingegangen wird ebenso auf das Leben und Arbeiten im Ausland, speziell auf den Umgang mit Kulturschock und auf Akkulturationsorientierungen.
Seminarreferat oder Hausarbeit Bearbeitung eines vorgegebenen Fallbeispiels oder Erarbeitung eines „kritischen Ereignisses“ aus dem eigenen Erleben – Konkretisierung erfolgt nach Absprache während des Seminars
1. Blom, Herman: Interkulturelles Management: interkulturelle Kommunikation, internationales Personalmanagement, Diversity-Ansätze im Unternehmen. Herne, Berlin, 2002 2. Kopper, Enid: Hilfe zur Selbsthilfe. Interkulturelles Lernen im Alleingang. In: Kopper, Enid/Rolf Kiechl (Hrsg.): Globalisierung : von der Vision zur Praxis; Methoden und Ansätze zur Entwicklung interkultureller Kompetenz. Zürich 1997, S. 201-220. 3. Podsiadlowski, Astrid: Interkulturelle Kommunikation und Zusammenarbeit. München 2004. 4. Pfeifer, Anke: Ostdeutsche Unternehmer als Mittler zwischen westlichem Management und osteuropäischen Mentalitäten? Zum kulturellen Aspekt eines Eigenbildes. In: TRANS 14. Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften. Hrsg. v. Institut zur Erforschung österreichischer und internationaler Literaturprozesse. WWW: http//www.inst.at/trans/14Nr/pfeifer14.htm 5. Pfeifer, Anke: Aspekte des aktuellen deutschen Rumänienbildes. In: Schippel, Larisa: Im Dialog: Rumänistik im deutschsprachigen Raum. Frankfurt a.M. u.a. 2004, S.411-424. 6. Schroll-Machl, Sylvia: Die Deutschen – Wir Deutsche: Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben. Göttingen 2002.
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Titularul cursului: conf. dr. Iulia Patrut
Hauptthematik: Darstellung von interkulturellen Begegnungen oder Zusammenhängen unter besonderer Berücksichtigung von Perspektivierung, Wertungen sowie impliziter oder expliziter Machtasymmetrien. Zeit: Januar 2009 I. Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus Eine kritische Auseinandersetzung mit der Kolonisierung und Unterwerfung der südlichen Hemisphäre findet bereits in der Literatur des Realismus statt. Während um 1900 eine qualitativ meist minderwertige Kolonialliteratur entsteht, die die deutschen Kolonialregimes in Kamerun, Deutsch-Südwestafrika und Deutsch-Ostafrika verherrlichten, spitzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Kritik an dieser Art interkultureller Begegnung zu. Gleichzeitig setzte eine Reflexion des komplexen Zusammenwirkens von Machtasymmetrien, kulturellem Selbstverständnis und interkultureller Interaktion ein. Autoren und Werke:
II. ‚Migrationsliteratur’ Ab den 1970er Jahren entstand in der Bundesrepublik infolge der Präsenz neuer ethnisch-kultureller Minderheiten insb. türkischer, italienischer, spanischer und portugisischer Herkunft eine Literatur, die stark von interkulturellen Vermittlungsprozessen geprägt war und diese auch thematisierte. Während anfangs viele Schriftsteller auf die politische Dimension ihres Schreibens bestanden und als ‚Gastarbeiter-Schriftsteller’ wahrgenommen werden wollten, treten viele dieser Autorinnen und Autoren heute zu ihrem Migrationshintergrund in Distanz und möchten einfach als selbstverständlicher Teil der deutschen Literatur wahrgenommen werden.
III. Literatur aus dem Banat Die neuere, in Deutschland stark wahrgenommene Literatur deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem Banat fällt zwar in die gleiche Zeit mit der bundesdeutschen ‚Migrationsliteratur’, unterscheidet sich jedoch – wie die gesamte deutschsprachige Literatur aus Rumänien - in vielerlei Hinsicht maßgeblich von dieser. Zu den Unterscheidungsmerkmalen, die in der Vorlesung weiter differenziert werden, zählt, dass der Erfahrungshintergrund, der literarisch Verarbeitet ist, nicht jener einer ethnischen Minderheit in Deutschland, sondern jener einer deutschen Minderheit in einem multikulturell, überwiegend rumänisch geprägten Raum Osteuropas ist; ferner, dass eine für diese jeweiligen regionalen Räume spezifische jahrhundertealte deutschsprachige Schriftkultur und auch Literatur vorhanden war, die bereits ein bestimmtes Blickregime auf die spezifische interkulturelle Situation der Deutschen im Banat (bzw. in der Bukowina oder Siebenbürgen) geprägt hatte. Anders als die neuen Minderheiten in Deutschland verfügten die deutschen Minderheiten im Raum Rumäniens (und Osteuropas) über eine lange (auch schriftliche) Tradition, die, sei es auch nur als Abgrenzungsfolie, bei der Auseinandersetzung mit neuerer Literatur dieser Regionen mit berücksichtigt werden muss.
IV. Abstrakte Fremde – konkrete Fremde. Machtasymmetrien und Interkulturalität Abschließend soll am Beispiel zweier herausragender Schriftsteller das Spannungsverhältnis zwischen abstrakter und konkreter Fremdheit, zwischen Repräsentationsmodi der Klassik und der Moderne, zwischen nicht-jüdischer bzw. jüdischer Perspektive vor und nach dem Holocaust beleuchtet werden. Während in Goethes klassisch-idealistischem Text Iphigenie auf Tauris die abstrakt-mythologischen Fremden zueinander finden, verhält es sich mit Paul Celans (auf den ersten Blick ebenfalls abstrakt gehaltenen) Fremden anders: Diesen ist offenbar das Erbe der bukowinisch-jüdischen Literatur und vor allem die Erfahrung des Holocaust eingeschrieben, denn sie sind in einem unauflösbaren machtasymmetrischen Gegeneinander verstrickt.
Bewertungsformen: Hausarbeit. (Hausarbeiten können zu allen angegebenen Primärtexten verfasst werden.) Bibliographie:
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Programa analitică va fi permanent completată - Die Thematik wird laufend ergänzt!
Directori de program:George Guţu (Bucureşti), Stefan Sienerth (München) |
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